Lichtdurchflutet Wohnen mit üppiger Terrasse und großzügigem Gartenanteil.Ein weiterer Beitrag des Architekten Holch zu Denkmalpflege und Stadtentwicklung an der Gartenschau zwischen Naturschutzgebiet und Sportcampus

 

Aussichtsturm und Verlauf der künftigen Promenade der Landesgartenschau sind schon erkennbar – genau dort entsteht ein neues Gartenquartier, das in jeder Hinsicht den Anforderungen an heutiges Wohnen entspricht, bei bester Verkehrsanbindung und Infrastruktur – nahe zum Naturschutzgebiet am Ebenberg – inmitten von Grünanlagen. Im Rahmen der Landesgartenschau kommen bis 2015 verschiedene Sportanlagen, zahlreiche Gärten und die Landschaftsrampe hinzu.Dachterrasse mit herrlichem Fernblick bis zur Haardt

Die acht Häuser mit Einheiten in unterschiedlichsten Größen verfügen über Balkone oder Terrassen – viele Wohnungen sind barrierefrei. Das denkmalgeschützte und geschichtsträchtige Generalstabsgebäude bietet 50er-Jahre-Architektur vom Feinsten. Die attraktiven, lichtdurchfluteten Wohnungen - mit sehr viel Glas - lassen es aber auch an Originalität und Einzigartigkeit nicht fehlen. Lebensraum auf „archimedisch“ eben, sorgfältig, mit viel Gespür fürs Detail geplant und ausgeführt, bekannt und bewährt seit über 20 Jahren. Und das Ganze als KfW-Effizienzhaus.

Die zeitgleich entstehenden Neubauten bilden zusammen mit dem Stabsgebäude den Auftakt zu den „Gärten am Cornichon“. Alle neuen Gebäude werden ebenfalls mit höchstem Anspruch an Energieeffizienz errichtet und bieten einen „KfW 40 Standard“. Mit zusätzlichen Maßnahmen wird darüber hinaus das NULL-Energiehaus angestrebt.

Pünktlich zur IMWOBAU wird Holch seinen neuen Wurf präsentieren, einige der zu erwartenden  Extras und Qualitätsmerkmale des neu entstehenden Quartiers hat er uns schon mal vorab vorgestellt: Es wird – da bleibt Holch seiner Linie treu - architektonisches „Slowfood“ werden. Die Grundrisse sind variabel, die Wohnungen kombinierbar – ein Höchstmaß an Flexibilität erlaubt so,

Wohnraum an Lebensumstände anzupassen. Fassadengrün und Vertikalgärten sorgen zukünftig für ein angenehmes Mikroklima, spezielle Lagerräume „à l’ancienne“ mit gestampftem Lehmboden erfreuen den Fan traditioneller Vorratshaltung. Dass es ein Regenwassernutzungskonzept geben wird, muss man bei einem Projekt von Thorsten Holch nicht wirklich erwähnen.

Geparkt wird „souterrain“ in der Tiefgarage, energievernünftig mit Tageslicht- und Frischluftzufuhr, dabei hat jeder Aufzug einen direkten Zugang zu den Garagen.

Aber auch für denjenigen, der Innenstadtlage bevorzugt, realisiert ARCHImedes gegenüber vom Landauer Amtsgericht, ein höchst attraktives und anspruchsvolles Projekt. Das Gebäude Ostring 41, 1904 als Hälfte eines Doppelhauses, für Ferdinand Hitschler erbaut, wurde in den zurückliegenden Jahrzehnten sehr nachteilig überformt. Im Zuge der bevorstehenden Revitalisierung und Sanierung wird es wieder auf historische Maßstäblichkeit und Qualität zurückgeführt und kann so seiner städtebaulich markanten Rolle, gegenüber dem Justizgebäude, Rechnung tragen.

Holchs Projekte wie Dagoberthof, Lazarettgarten, Französisches Tor, Schleusenhaus oder das ehemalige Offizierskasino in der Bürgerstraße, jetzt Universität - um nur einige zu nennen - sind weit über Landaus Grenzen hinaus bekannt, international beachtet.

„Nachhaltig arbeiten heißt weit mehr noch als nur ökologisch zu bauen; kulturelle, soziale und  wirtschaftliche Aspekt spielen dabei eine ebenso große Rolle, will man Quartiere schaffen, die auf Dauer über Generationen funktionieren“, erläutert der Architekt seinen planerischen Ansatz. Auf die Frage, warum er weit mehr Aufwand für Vorbereitung und Planung betreibt, als in der Branche üblich, antwortet Holch: „Schöne und gut funktionierende Dinge herzustellen, erfordert Bedacht und damit Zeit. Nur im intensiven Dialog zwischen Gestalter und Objekt entsteht eine Beziehung, die es ermöglicht, den Zauber eines Ortes wiederzubeleben. Projekte, die zukünftig wirklich in jeder Hinsicht nachhaltig bestehen sollen, benötigen sorgfältigste Bauforschung, Bestandsanalyse und Detailplanung.“

             

Im Rahmen der IMWOBAU bietet ARCHImedes in Halle 6, Stand 614 ein Forum für verschiedenste zahlreiche Vorträge und Informationen rund um das Thema Bauen, Ökologie, Denkmalpflege und „Gutes Leben an schönen Orten“.